Über das Literaturhaus

„Wir wandern durch den Wald: Plötzlich hören wir ein Flügelschlagen, ein Rascheln im Gras. Ein Fasan fliegt auf, kaum erhaschen wir sein Verschwinden zwischen den Ästen, ein Stachelschwein verbirgt sich in dichtem Laub, die dürren Blätter, über die die Schlange kriecht, rascheln. Der Gedanke ist nicht die Begegnung mit unsichtbaren Tieren, sondern deren Flucht. Nein, das war nicht unsere Stimme. Wir haben uns der Sprache soweit wie möglich genähert, wir haben sie fast gestreift, in der Schwebe gehalten: aber eine Begegnung zwischen uns hat nie stattgefunden, und wir entfernen uns wieder voneinander, machen uns, unbedacht, auf den Weg nach Hause.“ Giorgio Agamben